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Non cogito, ergo sum.
Holger Junghardt


 

Non cogito, ergo sum. Zum vergrößern klicken.

Holger Junghardt, Non cogito, ergo sum., Books on Demand, 2. Auflage, 2011, ISBN 978-3-8391-9530-7
Taschenbuch, Format 12 x 19 cm, 56 Seiten, EUR 3,90

 


Kurztext:

Die Masse der Menschen wird von einem nicht unbedingt besonders gut ausgebildeten Verstand gesteuert. Dies führt im harmlosen Fall zu Bosheiten, im Katastrophenfall zu Kriegen. Dabei wäre es so einfach, wenn die Menschen sich an wenige einfache ethische Grundregeln halten und ihre wahren Bedürfnisse jenseits ihrer Träume erkennen würden.
Aber dieses intellektuelle Verständnis reicht nicht aus. Ängste sind latent vorhanden, die mit Hilfe einfacher Techniken zumindest oberflächlich bewältigt werden können. 
Das wesentliche Problem wird aber nicht beseitigt. Anstatt mit vollem Bewußtsein die Wirklichkeit zu erleben, verzerrt der Verstand ständig die Wahrnehmung und kreiert eine eigene Wirklichkeit. Gefühle, positive oder negative, sind nichts anderes als ein Konstrukt des Verstandes, die den Blick auf die Wirklichkeit verblenden.
Nun gilt es zu üben, das ständige Denken zu unterlassen, als Belohnung kommt die reine Wirklichkeit.
Angst, Wut, Träume erscheinen paradox. Ethikregeln werden selbstverständlich, Psychotricks entbehrlich. Tierschutz verliert seinen Selbstzweck, wenn man diesen Wesen mit unverblendetem Blick gegenübertritt.

Dies ist ein Weg jenseits von Philosophie und Religion, sich von der kleingeistigen Masse abzusetzen und jenseits dieser zu leben.


Pressetext (Ulrike Beck, BoD):

Wer fühlt, braucht nicht zu denken

Verrohung allerorten, Zynismus, Gleichgültigkeit und Gewalt - der Mensch scheint weniger denn je "Krone der Schöpfung" zu sein. Wie aber kann ich persönlich meinen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten? Muss ich ein Rädchen in der absurden Maschinerie der Menschheit sein? Nein. Das ist die klare Antwort von Holger Junghardt. Mit seinem aufrüttelnden Titel "Non cogito, ergo sum" (Books on Demand) entwirft der Autor ein Modell für ein achtsames Leben.
Kriege verwüsten unseren Planeten, Feindschaft regiert zwischen den Menschen, wir sind grausam zu Mensch und Tier. Mit dem vorliegenden Buch öffnet uns Holger Junghardt die Augen, zeigt uns, dass ein anderes Miteinander möglich ist. Im ersten Teil "Beobachtungen" schildert Junghardt auf erschütternde Art und Weise, wie es um unsere Existenz bestellt ist. Er analysiert den Status quo unserer Gesellschaften, attestiert uns Verrohung und diagnostiziert akute Dekadenz. Seine Bilanz schmerzt, aber sie weckt auch auf und macht dem Leser bewusst, dass Wegsehen nicht mehr gilt. Zu gemütlich haben wir es uns gemacht, zu sehr schätzen wir den Weg des geringsten Widerstandes. Als egoistische Wesen sind wir über auf kurze Bedürfnisbefriedigung aus; ungeachtet der Interessen anderer. Können wir über unseren Schatten springen?
Wir können! Mithilfe einer neuen Einstellung zum sein. Nicht weniger, aber auch nicht mehr als das ist vonnöten, um eine andere Perspektive zu gewinnen. Das zeigt Junghardt im zweiten Teil seines Buches, der "Lösungen" heißt. Der Autor lädt uns nun ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Das Stichwort heißt Achtsamkeit. Gemeint ist damit, uns unsere Existenz und unseres Handelns wieder wirklich bewusst zu werden.
Nicht mithilfe verlogener und verbogener Moral, die sich, je nach Region, Religion und Regierung willkürlich anpassen lässt, sondern durch eine substanzielle Ethik, die sich an den fünf Regeln der Achtsamkeit aus dem Buddhismus orientiert. Hier geht es um den achtsamen Umgang mit Leben, Eigentum, Sexualität, Kommunikation und Konsum. So banal diese Botschaft, die Junghardt ausführlich und fundiert erläutert, auf den ersten Blick scheinen mag, so wirkungsvoll ist sie in ihrer Anwendung. Wie anders wäre die Welt, in der wir leben, ließen wir Achtsamkeit walten. Nicht mit dem Verstand, sondern durch unser Wesen, denn, daran erinnert uns der Autor gerne: Non cogito, ergo sum!


Aus dem Inhalt:

1.           Beobachtungen

1.1         Dummheit
1.2         Bosheit
1.3         Gefühle
1.4         Ego
1.5         Nahrung und Drogen
1.6         Krankheit und Tod
1.7         Religion
1.8         Wissenschaften und Philosophie
1.9         Moral

2.          Lösungen

2.1        Ethik
2.1.1     Goldene Regel
2.1.2     Mitgefühl
2.1.3     Fünf Regeln der Achtsamkeit
2.1.3.1  Achtsamer Umgang mit Leben
2.1.3.2  Achtsamer Umgang mit Eigentum
2.1.3.3  Achtsamer Umgang mit Sexualität
2.1.3.4  Achtsamer Umgang mit Kommunikation
2.1.3.5  Achtsamer Umgang mit Konsum

2.2        Bedürfnisse
2.2.1     Grundbedürfnisse
2.2.1.1  Nahrung, Wohnung und Kleidung
2.2.1.2  Gesundheit
2.2.1.3  Information, Kommunikation und Mobilität
2.2.2     Der kluge Mann

2.3        Angst
2.3.1     Risiken
2.3.2     Umgang mit Angst
2.3.3     Umgang mit Bosheiten und Gewalt

2.4        Tierschutz
2.4.1     Über die Tiere
2.4.2     Zitate

2.5        Achtsamkeit
2.5.1     Wahrnehmung
2.5.2     Bewußtsein
2.5.2.1  Der Mensch als Maschine
2.5.2.2  Selbstbeobachtung
2.5.2.3  Schlaf, Wachheit, Bewußtsein
2.5.2.4  Leiden und Ego
2.5.2.5  Zeuge und Urteile
2.5.2.6  Bewußte Intelligenz
2.5.2.7  Meditation
2.5.3     Verbundenheit

Fazit

Zusammenfassung

 

 

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Holger Junghardt